Tipps für den Umgang mit Trinkwasser im Sommer

Tipps für den Umgang mit Trinkwasser im Sommer

Was tun bei längeren Trockenphasen, um Versorgungsengpässe zu vermeiden?

In den Sommermonaten, insbesondere während der immer häufiger auftretenden Hitze- perioden, steigt der Wasserbedarf sowohl bei der Landwirtschaft als auch im privaten Bereich an. Das Grundwasservorkommen ist zwar ausreichend, jedoch kann es aufgrund der vorhandenen Aufbereitungskapazitäten und der Kapazitäten der Leitungsnetze der Wasserversorger unter Umständen zu Versorgungsengpässen kommen. Daher bitten die Wasserversorger alle Abnehmer in diesen Hitzeperioden um einen besonders sparsamen Wasserverbrauch und eine Reduzierung der Wassernutzung auf das Nötigste. Wenn Sie folgende Tipps beherzigen, vermeiden Sie eine stundenweise hohe Belastung bei der Wasserversorgung; eine Sommerwasserknappheit mit ihren Versorgungsengpässen wird dann erst gar nicht entstehen.

   

Tipps

 

An heißen Tagen ist die Verdunstungsrate tagsüber deutlich höher als in den Abendstunden. Daher sollte, falls notwendig, eine Bewässerung z. B. des Gartens oder von Rasenflächen nicht in der Mittagszeit sondern in den Abendstunden vorgenommen werden. Zudem ist für die Bewässerung kein Trinkwasser erforderlich. Hierfür kann z. B. Regenwasser in Zisternen oder dergleichen Behältnissen gesammelt werden und später genutzt werden. Die Befüllung eines Pools erfolgt auch besser in den Abend- oder Morgenstunden. Dies hat auch den Vorteil, dass das Poolwasser auf natürlichem Weg durch die Sonne erwärmt werden kann. In den Zeiten, in denen der Pool nicht benutzt wird, empfiehlt es sich, diesen abzudecken; dadurch verdunstet weniger Wasser, das nachzufüllen ist. Es werden auch weniger Fremdstoffe eingetragen und das Wasser muss weniger häufig ausgetauscht oder behandelt werden.